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Immer wieder tauchen Fragen auf, die wir an dieser Stelle beantworten wollen. Falls Sie eine Frage haben, lassen Sie es uns wissen. Wir werden uns bemühen, sie rasch zu beantworten. MEINE FRAGE

 

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Das Mundstück von Blechblasinstrumenten ist der Mittler zwischen Musiker und Instrument, seine Größe, Form und Tiefe ist (vor)entscheidend für das, was am anderen Ende des Instruments herauskommt.

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Das Mundstück ist vielleicht der wichtigste Teil eines Blasinstruments. Schließlich kann das Instrument selbst „nur“ die Schwingungen weiterverarbeiten, die vom Mundstück kommen. Das Mundstück wiederum kann nur dann optimale Ergebnisse bringen, wenn es sowohl auf den Bläser als auch auf das Instrument abgestimmt ist. Grundkriterien für das Mundstück sind Kesselgröße, -form und -tiefe. Die Kesselgröße sollte so gewählt werden, dass die Lippen genügend Platz zum Schwingen haben. Ein zu enger Kessel führt dazu, dass die Lippen des Bläsers gepresst arbeiten müssen - was sich negativ auf den Ton auswirkt. Der Ansatzrand sollte dem Bläser genügend Platz bieten, um seine Lippen frei schwingen zu lassen – zu breite Ränder führen zum Pressen, obendrein wird die Flexibilität der Lippen beeinträchtigt. Zu schmale Ränder wiederum führen zu schneller Ermüdung der Lippen.

Die Bohrung soll den Luftstrom frei fließen lassen – aber nicht zu schnell! Die Schaftbohrung ist schließlich der wichtigste Teil der Tongebung. Kein Einfluss auf die Tongebung hat im Gegensatz dazu das Material des Mundstücks. Verwendet wird hauptsächlich versilbertes oder vergoldetes Messing, aber auch Plastik, Plexiglas oder Horn sind für die Herstellung geeignet. Auf blankem Metall sollte nicht geblasen werden, besonders ist von Neusilber - wegen seines Bleigehalts - abzuraten. 

Eigentlich sollte jeder Bläser ein anderes Mundstück haben, schließlich gibt es keine zwei Menschen mit dem gleichen Gebiss, dem gleichen Ansatz und der gleichen Technik. Durch die Vielzahl der Parameter, die für den „guten Ton“ sorgen, ist es anzuraten, verschiedene Mundstücke zu probieren. 

Ein Tipp: Oft treten bei einem Instrument Geräusche auf, die durch Durchpusten und Säubern der Züge nicht aus der Welt zu schaffen sind - durch das Abziehen des Mundstücks aber sofort verschwinden. In diesem Fall sollte überprüft werden, ob das Ende des Schaftes trocken ist. Wenn nicht, passt das Mundstück nicht ganz genau - und die undefinierbaren Geräusche werden immer wieder auftauchen.

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